• Berufskleidungsversorgung – eine Herausforderung

  • Die Aufgabe

    Die Versorgung der Mitarbeiter eines Krankenhauses mit Berufskleidung ist eine administrative Herausforderung. Starke Personalfluktuation, Differenzierung verschiedener Personalgruppen durch Modellvarianten oder personenbezogene Ausstattung und Kennzeichnung stellen hohe Anforderungen an die effiziente Kontrolle der Warenströme. Auch die sichere „rund um die Uhr“ Bereitstellung von hygienisch aufbereiteter Bekleidung bei flexiblen Arbeitszeitmodellen erfordert hohen personellen und logistischen Aufwand und erzeugt damit hohe Versorgungskosten pro Mitarbeiter und Jahr.

    Die Lösung

    Optimiert auf die Wegeführung im Krankenhaus werden zentrale Ausgaberäume für Bekleidung mit dezentralen RFID-gestützten Schranksystemen  für Aus- und Rückgabe vernetzt. Das minimiert Wege- und Suchzeiten und das Personal kann bereichsübergreifend 24/7 darauf zugreifen.

    Die Bekleidungsteile sind mit einem UHF-RFID-Transponder gekennzeichnet, welcher den Lebenszyklus dokumentiert. Dies ermöglicht außerdem die Umstellung auf größenbezogene Versorgung bei gleichzeitiger personenbezogener Kontingentierung.

    An den Versorgungspunkten erfolgt die automatisierte Zu- bzw. Abbuchung der Textilien. Der Bestand wird permanent und automatisch in Echtzeit aktualisiert.

    Mitarbeiterdaten zur effizienten Administration der Versorgung werden zentral verwaltet. Über standardisierte Schnittstellen werden relevante Anwendungssysteme des KIS angebunden.

    Schwundraten werden effektiv minimiert, die täglichen Warenströme aufgezeigt, analysiert und optimiert. Die Vorgaben der Krankenhaushygiene zu den erforderlichen Wechselquoten sind kontinuierlich dokumentierbar.