• Logistics Services als modulare Einheiten zur individuellen
    Prozessgestaltung & Abrechnung

  • Die Aufgabe

    Krankenhäuser müssen sich den Entwicklungstrends im Gesundheitswesen und der sich immer schneller verändernden Rahmenbedingungen anpassen. Aufgrund dessen stehen die Krankenhäuser unter einem enormen Kostendruck. Abhilfe kann hier eine leistungsfähige Logistik schaffen, deren Aufgabe die Generierung effizienter Prozessabläufe im Krankenhaus ist. Die Optimierung der Versorgungsströme führt nicht nur zu einer effizienteren Struktur, sondern erhöht darüber hinaus die Transparenz der anfallenden Kosten.

    Die Lösung

  • Das Leitprojekt „Logistics Services“ sieht die Zerlegung von logistischen Leistungen im Krankenhaus (z.B. Speisenprozess, Arzneimittelprozess etc.) in einzelne modulare Einheiten (Services) vor. Diese Einheiten sollen darüber hinaus als Bausteine nutzbar gemacht werden, damit diese in verschiedenen Funktions- und Dienstleistungsbereichen zur Verfügung stehen (Multiverwendbarkeit). Da die Services über geeignete Schnittstellen zu Dienstleistungen verbunden werden können, ist eine individuelle, patientenbezogene Gestaltung der Prozesse gewährleistet. Die Zerlegung der Leistungen ermöglicht darüber hinaus, trotz standardisierten Services und Schnittstellen, eine individuelle Kostenermittlung und Abrechnung. Da die Aufwände nicht für die übergeordneten Leistungen, sondern auf untergeordneter Serviceebene erfasst und kalkuliert werden, wird zudem die Entscheidung über ein In- oder Outsourcing erleichtert. Insgesamt resultieren aus der Verwendung von Services eine Verschlankung der krankenhausspezifischen Prozesse und eine Erhöhung der Kostentransparenz.

     

    Partner

  •  

    Ansprechpartner

Fiege Logistik Stiftung u. Co. KG

Dirk Berlemann
Leiter Krankenhauslogistik
Telefon   02382 / 96 86 100
E-Mail senden
www.fiege.de

 

  • Kombination von Speisenversorgung & Medikamentenstellung

  • Die Aufgabe

    Der Krankenhausaufenthalt eines Patienten wird im Wesentlichen durch die medizinische Versorgung und das Wohlbefinden des Patienten beeinflusst. Um eine effiziente medizinische Versorgung zu gewährleisten, müssen Prozessoptimierungen stattfinden. Die Speisen- und Medikamentenversorgungsströme laufen gegenwärtig getrennt voneinander ab. Arzneimittel werden vom Pflegepersonal gestellt, während die Speisen separat an die Patienten gereicht werden. Durch den manuellen Prozess der Medikamentenvorbereitung und das separate Verteilen der Speisen entstehen hohe Qualitätsmängel bis hin zu Fehlern bei der Medikation. Diese Schwächen gilt es zu reduzieren, um eine hohe Patientensicherheit bei der Abgabe von Arzneimitteln zu gewährleisten.

    Die Lösung

  • Technische Lösungen, welche die manuelle Medikamentenstellung ersetzen, sind bereits in Form von Kommissionierautomaten verfügbar. Das Leitprojekt „Medi2Food“ greift genau an dieser Stelle an und bietet ein Konzept zur Weiterentwicklung dieser Abläufe. Die sonst getrennt voneinander ablaufenden Prozesse der Speisen- und Medikamentenversorgung werden gebündelt und ermöglichen auf diese Weise eine Prozessoptimierung. Der Einsatz von Barcodes auf den verblisterten Medikamenten sorgt für eine patientenindividuelle Zuordnung per Scan. Zusätzlich können durch die Verwendung einer speziellen Verordnungssoftware Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln sowie zwischen Medikamenten und Speisen identifiziert werden. Anhand eines Warnsystems wird bereits bei der Verordnung durch den Arzt auf diese gefährlichen Wechselwirkungen hingewiesen sowie ein Alternativpräparat vorgeschlagen.

     

    Partner

  •  

    Ansprechpartner